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Pflegenotstand kurz erklärt

Wo geht’s hin, Pflege?

Es ist eines der wichtigsten Arbeitsfelder überhaupt in der Gesellschaft und kämpft trotzdem seit vielen Jahren mit großen Herausforderungen: Die Pflege. In den Nachrichten kommt man kaum am Thema Pflegenotstand vorbei: Personalmangel bei Pflegekräften, eine wachsende Zahl pflege-bedürftiger Menschen und viele düstere Prognosen. Man fragt sich: Wo geht’s hin, Pflege

Wer will pflegen?

Die Personalnot wirkt sich in der Pflege besonders stark aus. Der durch den demografischen Wandel veränderte Arbeitsmarkt und ein genereller Fachkräftemangel sind in Pflegeberufen besonders ausgeprägt. 2017 konnten 36.000 Stellen nicht besetzt werden – insgesamt fehlen 50.000 Stellen in Deutschland. Und neben dem aktuellen Personalbedarf birgt die Zukunft neue Herausforderungen: In den nächsten 12 Jahren werden in der Pflege 300.000 neue Stellen benötigt.

Die Politik steuert gegen

Diese Entwicklung zeichnet sich seit Jahren ab und die Politik versucht, ihr mit entsprechenden Maßnahmen zu begegnen. Immer wieder sind flächendeckende Tariflöhne im Gespräch. Außerdem versprach Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sofort 8000 neue Fachkräfte. Bei 13.000 Pflegeein-richtungen in ganz Deutschland ist das aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Und geklärt ist bislang auch nicht: Woher sollen die kommen?

Mit den richtigen Maßnahmen erfolgreich

Die Einrichtungen sind also in erster Linie selbst in der Pflicht, für ihre Zukunft der Pflege in ihrem Haus zu handeln. Dieser Herausforderung stellt sich auch die Hahne Holding. Klar ist, dass es nicht die eine richtige Lösung gibt. Denn genauso wie Fachkräfte aus dem Ausland dringend benötigt werden, ist dies aber auch nicht das Allheilmittel. Vielmehr müssen verschiedene Maßnahmen gebündelt eingesetzt werden, um die Pflege-Frage lösen.

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