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“Wir hatten Corona”: Mitarbeiter berichten

“Vor den Folgeerkrankungen einer Impfung habe ich Respekt. Aber lange nicht so große Angst wie vor einer erneuten Covid-Erkrankung”, sagt Bernd Weißgerber, Haustechniker in den Hahne Residenzen. Im Dezember infizierte er sich mit dem Coronavirus und kämpft seitdem mit den Langzeitfolgen. Im Interview erzählen er und seine Kollegen, wie sie die Erkrankung erlebt haben.

Roman Sogniew hat sich in der ersten Welle infiziert. Seine Erkrankung verläuft verhältnismäßig leicht. Doch nach Abklingen der akuten Infektion meldet sich das Virus zurück: “Später nach ein paar Monaten hat sich Wasser gesammelt in meinen Lungen und ich musste ins Krankenhaus. Der Doktor sagte, wenn hier zu spät reagiert worden wäre, hätte ich sterben können. Da haben die mich noch gerettet.”

Seine Kollegin Marion Kleinwechter arbeitet ebenfalls in der Betreuung der Hahne Residenz “Haus der Ruhe”. Sie ist als Asthmatikerin vorbelastet und damit Riskogruppe. Als sie sich im Frühjahr 2020 infiziert, hat sie mit Atemproblemen zu kämpfen: “Ich hab ganz schlecht Luft gekriegt, körperlich total schlapp und hab die erste Woche nur im Bett gelegen.” Die Kraft ist bis heute nicht wieder vollständig zurückgekommen, nach einem Arbeitstag ist Marion platt. Dabei handelt es sich um das sog. Post-Covid-Syndrom oder auch Long-Covid genannt – die Spätfolgen. Diese sind, da die Langzeitbetrachtung fehlt, noch nicht vollständig aufgeklärt.

Noch einmal möchte die Erkrankung keiner durchmachen. “Ich empfinde Corona als sehr gefährlich und würde mich auf jeden Fall impfen lassen”, sagt Marion. Das Risiko, dass das Virus mit sich bringe, sei einfach zu hoch.

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